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17.08.2011

RWE weiter ohne Gegentor im SWS

FC ROT-WEISS ERFURT - VFL OSNABRÜCK 0:0

Maaaaaaaaaaaaaaan? wir sind so überlegen aber immer is noch so ein kackviolettes bein dazwischen.


16.08.2011 - 19:58 Uhr

Besser als wie in dieser SMS Mitte der zweiten Halbzeit kann man unseren Auftritt gestern abend gegen ?Kühe, Schweine, Osnabrück? (wenn ich Braunschweiger Fans da mal zitieren darf) nicht beschreiben. Es war ein 0:0 der guten Sorte. Der sehr guten Sorte. Wir spielten agressiv, einsatzfreudig, intensiv, leidenschaftlich (Manno!) ? nur das Tor wollte und wollte nicht fallen. Reichwein, Manno, Morabit, Pfingsten-Reddig ? alle hatten irgendwann während der 90 Minuten ihre Chancen, alle scheiterten. Entweder an der vielbeinigen Osnabrücker Abwehr oder an Torwart Manuel Riemann, der mit seinem andauernden Zeitspiel den Bogen reichlich überspannte. Schon nach zehn Minuten begann er, jeden Abstoß minutenlang zu zelebrieren. Der Schiri ahndete dies leider ebensowenig wie ein Foulspiel an Manno im Strafraum, wo selbst Osnabrücks Trainer Fuchs anschließend das Wort ?Elfmeter? in den Mund nahm. Gott sei Dank pfiff er aber, als Fischer kurz vor der Pause einen Ball in unser Tor köpfte. Abseits. Nun ja? ;-)

Ein sehr launiger Abend, so darf es öfter englische Wochen geben. Und wenn dann unser lieber Freund Andreas jedesmal aus seinem sachsen-anhaltinischen Exil anreist und wir anschließend noch nen schönes Eis in der Hummel essen, dann isses fast perfekt. Denn ein Tor fehlte ja eben doch.

08.08.2011

Kaiser bringt den Erfolg zurück

Zipfelmützen-Ehrenmitglied und RWE-Edelfan Helga Kaiser war extra aus dem Fernen Osten angereist. Offiziell, um ihren Liebling zu besuchen. Gerüchteweise wollte sie aber ihren Lieblingen nach dem 0:3-Debakel vom Dienstag in Babelsberg einfach mal ganz aus der Nähe die Daumen drücken. Zwar klappte es (noch) nicht mit dem Besuch im Steigerwaldstadion, aber ihre Anwesenheit im Großraum Erfurt brachte Glück: RWE gewann 1:0 gegen die kleinen grünen Fischköppe. Und so hatte sie sich die „Siegerwaffel danach“ in der Hummel auch mehr als verdient.

Neben Christian und mir sahen noch knapp 5000 weitere RWE-Fans, dass Stefan Emmerling seine Startelf wegen der dünnen Leistung in Babelsberg und der roten Karte für Thomas Ströhl umbaute. Er zog Caillas für den gesperrten Ströhl nach hinten und ließ Morabit im linken Mittelfeld sein Startelf-Debüt feiern. Für den in Babelsberg schwachen Jovanovic spielte wie schon im Derby Phil Ofosu-Ayeh Rechtsverteidiger, im Sturm begann Dominick Drexler anstelle von Gaetano Manno.

Die erste Halbzeit war aus Erfurter Sicht in Ordnung. Bremen tat nichts für die Offensive, beschränkte sich stattdessen auf die Verteidigung des eigenen Tores. Zwar gab es auch heute wieder einige Fehlabspiele im Spielaufbau, genauso aber auch schöne Spielzüge über den vor der Pause starken Morabit oder über Weidlich. Die größten Chancen vergaben Reichwein, der einen Ball volley knapp über das Tor jagte und Morabit, dessen Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbeirollte. Zur Pause fehlte eigentlich nur das Tor, ansonsten ein zufriedenstellender RWE-Auftritt.

Nach dem Wechsel agierte Rot-Weiß zu passiv, zu abwartend, ohne den erhofften Zug zum Tor. Da Bremen offensiv weiterhin wenig leistete, war es ein ziemlich müder Kick. Einer der langhaarigen Stefanovic-Brüder hatte in dieser Phase sogar die Bremer Führung auf dem Fuß, als er einen 25m-Freistoß ans Lattenkreuz setzte. Der erste schön vorgetragene Erfurter
Angriff der zweiten Halbzeit führte dann in der 72. Minute auch prompt zur Führung. Rauw bediente Manno und der eingewechselte Torjäger tat das was er am besten kann zum ersten Mal im rot-weißen Trikot: er traf! Irgendwie hatten mich in der Phase vor dem Tor schon erste Zweifel gepackt, ob wir mit unserer (um es mal positiv auszudrücken) sehr geduldigen Spielweise noch zum Erfolg kommen würden.

Nach der Führung luden wir Bremen dann unerklärlicherweise zum Ausgleich ein. Die Werder-Bubis suchten nun den Weg nach vorne und hätten sie gewußt, wie leicht man heute im Steigerwaldstadion zu Großchancen kommen kann, hätten sie es vermutlich schon mal vor der 75. Minute mit ein bißchen mehr Druck versucht. Die größte Bremer Möglichkeit vereitelte Rickert drei Minuten vor Schluß, als er einen Kopfball so gerade noch an die Latte lenken konnte. Am Ende stand aber der zweite zu-Null-Heimsieg der Saison. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft diesen am kommenden Wochenende in Stuttgart mit einem Punktgewinn veredeln kann. Aber viel zu holen gab es im Waldaustadion noch nie, egal ob der Gegner VfB II oder Kickers hieß. Aber vielleicht Oma Helga?s Daumendrücken ja dann auch aus der Ferne.

28.07.2011

RWE 3 : 0 FCC

Das wollte ich unbedingt noch nachreichen...

DERBYSIEGER!

TABELLENFÜHRER!

13.07.2011

Kaderanalyse 2011/12 / RWE-Werder 1:2

FC ROT-WEISS ERFURT - WERDER BREMEN 1:2 (0:1)

In zehn Tagen geht’s endlich wieder los… unser FC Rot-Weiß Erfurt startet ausgerechnet gegen die Fehlfarbenen von der Saale in die neue Saison. Gestern Abend gab es dafür die Generalprobe, als sich Bundesligist Werder Bremen bzw. was von denen übrig (sprich: nicht verletzt) war im Steigerwaldstadion ein Stelldichein gab. Eine gute Gelegenheit, um nicht nur ein paar Worte zum Spiel zu verlieren, sondern unseren Kader einer kleinen Analyse zu unterziehen.

Während die Gäste also auf zahlreiche Leistungsträger (Wiese, Naldo, Prödl, Mertesacker, Boenisch, Silvestre, Bargfrede, Kroos, Ekici, Arnautovic, Pizarro)verzichteten bzw. verzichten mussten, bot Stefan Emmerling möglicherweise schon seine derzeit bevorzugte Topelf auf. Deutlich wurde dies auch im Laufe der zweiten Halbzeit, in der Werder munter durchwechselte, während unser Trainer sich auf die auch in Pflichtspielen nur erlaubten drei Auswechslungen beschränkte.

Im Gegensatz zu ihrer Mannschaft war der Werder-Anhang im Freundeskreis der Zipfelmützen vollzählig vertreten. Kai, der extra aus dem tiefsten Hessen angereist war, um neben seinem „Lieblingsverein aus dem Osten“ auch Werder live zu sehen, sowie Meike und Jacob riss die Leistung ihrer grün-weißen Lieblinge aber nicht aus den Sitzen. Marin spielte unsere Verteidigung, speziell am Anfang, mehrfach schwindlig, mit zunehmender Spielzeit bekamen wir das aber besser in den Griff. Hunt jagte einen Foulelfmeter in die Wolken, Rosenberg verstolperte einige Chancen. Erschreckend fand ich aber besondere die Leistung der Werder-Defensive, insbesondere der aus Schalke gekommene Lukas Schmitz bekam seine linke Abwehrseite gegen die schnellen Erfurter Akteure nicht geschlossen und wurde ein gutes halbes Dutzend mal ausgespielt oder überlaufen. Setzt sich das leidige Bremer Abwehrproblem auf links also fort!? Die Tore für die Gäste erzielten Trinks (4.) nach schöner Kombination über den ansonsten grottenschlechten, lustlosen Hunt und Marin sowie Schindler (85.), der nach einer Ecke vollkommen unbedrängt auf den kurz zuvor von Fabian Paradies erzielten Erfurter Ausgleich antwortete.

KADERANALYSE

Nun ein paar Worte zu unserem neuformierten Kader.

Im Tor spielte Marcus Rickert. Und nach seiner gestern gezeigten Leistung darf er das auch gerne am 23.07. tun. Stark in Eins-gegen-Eins-Situationen, sicher beim herunterpflücken der Flanken, lautstark beim Dirigieren – das gefiel mir sehr gut! Und was man in den Zeitungen und Foren so lesen durfte, zeigte Sponsel ja einige Schwächen.

Die Abwehr war mit Ausnahme von Ströhl, der auf der linken Seite aber blass blieb, vollkommen neu formiert. Und konnte, mal abgesehen von den ersten 20 Minuten, auch durchaus überzeugen. Rauw (neu von Union) und Oumari (neu aus Babelsberg), der mir auch mit einigen präzisen langen Bällen auffiel, bildeten die Innenverteidigung, auf rechts verteidigte Phil Ofosu-Ayeh (neu aus Wilhelmshaven). Während ich die Innenverteidigung durchaus so erwartet hatte, überraschte es doch, dass Ofosu-Ayeh den aus Babelsberg gekommenen Igor Jovanovic verdrängt hat. Mit seiner grundsoliden Leistung hat er seinen Einsatz gerechtfertigt. In der Hinterhand hat Emmerling neben Jovanovic für die Abwehr noch Bertram (der es, wenn Oumari weiter so spielt, schwer haben dürfte) und den jungen Matthias Rahn sowie für die linke Seite Rhys Tyler. Den Engländer würde ich gerne mal über 90 Minuten sehen, wenn Ströhl weiter so diskret spielt, bekommt er hoffentlich mal eine Chance.

Im Gegensatz zur Abwehr können wir im Mittelfeld auf Altbewährtes setzen. Zedi und Pfingsten-Reddig spielen zentral, Weidlich kommt über rechts, Caillas über links. Unsere „ghanaische“ rechte Seite (Ofosu-Ayeh / Weidlich) wusste zu gefallen, insbesondere auch im Zusammenspiel mit Smail Morabit, der öfter auf den rechten Flügel auswich. Mit Ausnahme unserer jungen Wilden (Baumgarten, Paradies, Göbel) stehen keine weiteren gelernten Mittelfeldspieler im Kader. Bei im Saisonverlauf unvermeidlichen Verletzungen und/oder Sperren müsste Stefan Emmerling dann auf die gelernten Stürmer Morabit (rechts außen) und Drexler (links außen) setzen, wobei ich da keine großen Bedenken habe, dass das funktionieren könnte. Im zentralen Mittelfeld steht zudem Julien Humbert zur Verfügung, den RWE seit gefühlten 38 Jahren verhökern möchte, allerdings hat der Franzose zur Sicherheit seine Vertragsoption gezogen, den dennoch angestrebten Vereinswechsel mangels Nachfrage noch nicht vollzogen.

Mit Manno, Reichwein, Drexler, Morabit, Yohoua, El Haj Ali und Hauck besteht im Angriff auf den ersten Blick die quantitativ größte Auswahl. Sollten Drexler und Morabit aber im Mittelfeld gebraucht werden (siehe oben), Manno seine Verletzungsprobleme nicht überwinden und El Haj Ali nach seiner schweren Verletzung nicht wieder schnell in Schwung kommen, sieht es schon anders aus. Malen wir aber mal nicht schwarz, im Gegenteil. Was ich gestern Abend insbesondere von Morabit gesehen habe, sah schon richtig gut aus. Wenn er, wie bei der einen Szene in der zweiten Halbzeit, sein Auge für besser postierte Mitspieler noch weiter schärft und das ein oder andere Tor erzielt, werden wir an ihm noch eine Menge Freude haben. Dazu kommt mit dem aus Paderborn geholten Gaetano Manno ein Spieler, der schon nachgewiesen hat, dass er weiß wo das Tor steht. Wenn der verletzungsanfällige Deutsch-Italiener richtig fit wird, ist er eine wesentliche Bereicherung für unseren Angriff. Abwarten muss man, wie sich der von Bayernligist Ingolstadt II gekommene Serge Yohoua zwei Spielklassen höher bewert. In den Zeitungen war von ansprechenden Leistungen in den Testspielen zu lesen, leider fällt er nun erstmal vier bis sechs Wochen verletzt aus.

Fazit: Wenn wir einigermaßen vom Verletzungspech verschont bleiben, ist unser Kader ohne Probleme in der Lage, einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Für mehr, sprich einen erneuten Angriff auf die Aufstiegsplätze, müsste es aber optimal laufen – und vor allem ein so schwacher Saisonstart wie im letzten Jahr vermieden werden. Erst recht, wenn man weiß, wer am 1. Spieltag im Steigerwaldstadion zu Gast ist.

21.03.2011

Arbeitsverweigerung reicht für den FCC

Christian und ich hatten ja schon oft rumgesponnen, welches die schönste Art und Weise ist, ein Fußballspiel im allgemeinen oder eben jenes Derby zu gewinnen, welches am Samstag auf dem Abbe-Acker über die Bühne ging. Wir träumten von unberechtigten Foulelfmetern in der Nachspielzeit, regelwidrigen Platzverweisen und und und. Dass diese Spinnereinen am vergangenen Samstag Realität wurden, hätten wir im Leben nicht gedacht, als wir gegen halb eins die Ufer der Saale erreichten.

Für Erheiterung im prall gefüllten Gästeblock sorgte der fehlfarbene Anhang schon vor dem Anpfiff, als sie bei ihrer Choreo eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass die meisten von ihnen nur mit Mühe die Hürde Grundschule übersprungen haben. Anders kann das fehlende „M“ im Wort Stimme (bzw. um es jenenserisch zu sagen: STIME) kaum erklärt werden. Die rot-weiße Kurve antwortete mit einem lautstarken „Ihr seid nur Analphabeten“ und stellte kurz darauf fest, dass im „Leuchtturm Thüringens“ auch die Uhr nicht gelesen werden kann. Eine pralle Viertelstunde später gings los, obwohl der Sportplatz bereits gefüllt war. Das Gastfreundschaft nicht zu den bevorzugten Jenaer Eigenschaften zählt, zeigte sich auch, als wir feststellen mussten, dass der Stadionsprecher kaum zu verstehen war, die entsprechenden Boxen waren wohl runtergedreht worden.



Irgendwann begann das Spielchen dann doch und schon nach drei Minuten brachte Reichwein die Kugel im Gehäuse der Jenaer Tor-Null(e) unter. Der Schiriassistent auf der Gegentribünenseite winkte aber mit seinem Fähnchen – zu Unrecht, wie sich später herausstellen sollte. Das Derby begann munter, auch Zeiss hatte nach einer starken Aktion von Orlando, der die gesamte Erfurter Verteidigung nach einer RWE-Ecke überrannte und sehr ansehnlich zu Brown-Forbes passte, eine dicke Möglichkeit. Der blaue 37er brachte es aber fertig, den Ball aus fünf Metern so aufs Tor zu bringen, dass Orle mit einer Faust spektakulär zur Ecke klären konnte. Schon in dieser Phase, als wir das Spiel mehr oder weniger im Griff hatten, wirkten wir bei einigen Situationen in der Defensive fahrig, brachten uns mit Quer- und Rückpässen zwei-, dreimal in unnötige Gefahr.

Nach einer halben Stunde gelang den Guten dann aber endlich die Führung. Nachdem Nulle gegen Pfingsten-Reddig stark pariert hatte und Reichwein, alleine auf Nulle zulaufend, wiederum zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen worden war, löffelte der Capitano, artig unterstützt vom abfälschenden Bopp, das Bällchen aus gut 20 Metern schön über Nulle ins Netz. 1:0 – dem Spielverlauf entsprechend. Es lief alles rund. Erst recht, als Hitzkopf Orlando direkt nach dem Tor sowie drei Minuten später jeweils wegen Provozierens Gelb gezeigt bekam und duschen musste. Christian und ich waren uns einig: diesen Typ möchten wir nicht geschenkt haben. Fußballerisch gehört er in die zwote Liga – was sein Hirn angeht, ist er wohl irgendwo auf dem Niveau der Jenaer Choreo-Verantwortlichen anzusiedeln.

Bis zur Pause kontrollierten wir die Partie absolut souverän und ohne Probleme. Alles schien seinen Gang zu nehmen, wir waren auf dem allerbesten Wege, die böse Stadt zu erobern. Doch die Vorfreude auf Halbzeit Zwo wurde schnell im Keim erstickt, denn die einheimische Zehn zeigte nun, wie man, wenn man spielerisch und numerisch unterlegen ist, so ein Derby bestreiten muss. Bis zum Umfallen ackerten und kämpften die blau gekleideten Gastgeber. Wir zogen uns dagegen immer weiter zurück, waren viel zu passiv, verloren fast jeden Zweikampf. Insbesondere über die rechte Seite, Weidlich und der für den gesperrten Malura nach rechts gerückte Möckel wirkten nach der Pause unglaublich schwach, erzeugte der FCC sehr viel Torgefahr. Unsere Laune sank von Minute zu Minute, wir konnten uns nicht erklären, was mit der rot-weißen Truppe los war. Richtig schlecht wurde es, als ausgerechnet der Ex-Erfurter Ullmann, dessen Vater RW-Mannschaftsarzt ist, (natürlich) von rechts bedient wurde und die Kugel nach einer Stunde zum Ausgleich ins Tor schiebt. Auch danach änderte sich nichts am Spiel. Jena hätte längst in Führung liegen müssen, doch entweder klärten wir auf der Linie (Pfingsten-Reddig und Weidlich) oder der Zeiss-Angriff verpasste beste Einschussmöglichkeiten knapp. Und Pech hatten die Gastgeber auch, als Ullmann im Strafraum von Hillebrand an der Ferse getroffen wurde und der Elfmeter-Pfiff ausblieb. Dem Schiedsrichter möchte ich hier weniger einen Vorwurf machen, aus seiner Position war diese Berührung sicher schwer zu sehen. Warum aber sein Assistent, der bei Reichwein in Hälfte Eins zweimal brav die Fahne gehoben hatte, jetzt nicht winkte, obwohl er allerbeste Sicht hatte… Ach is ja auch egal, was kümmert mich das Elend anderer. Und gerade das von „denen“.

Um die 80. Spielminute herum, sah ich mich genötigt, dass Wort „Arbeitsverweigerung“ an die Daheimgebliebenen zu texten. Mehr war es einfach nicht, was unsere Jungs da auf dem Rasen zeigten. Doch dann gab Reichwein einem langen Pass eine kleine, aber entscheidende Richtungsänderung. Wir schreiben die 85. Spielminute. Drexler rollt der abgefälschte Ball genau ins Füßchen, er läuft auf Nulle zu. Und er verwandelt eiskalt. TOOOOOOOOOOOOR! 2:1! DERBYSIEGER! Hatten wir vorher 40 Minuten Scheiße gespielt? War es unverdient? Und… war es gar Abseits??? Wie von einer Tarantel gestochen, rannten Zeiss-Spieler und -Verantwortliche auf den Linienassi zu und wollten sich mal erkundigen. Der stand jedoch zu seiner Entscheidung, weil er einfach nicht gesehen hatte, dass Reichwein den Ball noch abfälscht. In DIESEM Moment war Drexler meterweit, wirklich mega-eindeutig, im Abseits. Da er diese Berührung aber nicht gesehen hatte, ließ der Linienmann seinen Wimpel auf sechs Uhr hängen und wir führten tatsächlich! GEILO! Nach 40 Minuten Arbeitsverweigerung durch ein unberechtigtes Tor beim Erzfeind führen, nach dem der fünf Minuten zuvor beschissen worden war! Herrlich! Göttlich! Mit Worten nicht zu beschreiben!












Die Aussage, die Anreise für Gästefans ohne Eintrittskarte sei die Anreise zwecklos, wurde eindrucksvoll wiederlegt!


Zwei Minuten später verwandelt Drexler noch einen Konter. 3:1! Die Entscheidung! Der Block tobt. Der Block bebt. Abpfiff. Orle klettert auf den Zaun, Drexler kriegt das Megaphon in die Hand, wird von Zedi auf den Schultern getragen. UFTA!!! DERBYSIEGER!!! Und wir sind uns einig: so isses viel schöner, als ein 5:0, was schon zur Halbzeit sicher ist.













Am Sonntag erfahre ich in den Foren von aus dem Zeiss-Block fliegenden Metallgegenständen. Nur mit Glück werden keine RWE-Fans verletzt. Ein Jenaer Ordner liegt im Krankenhaus, ein Böller aus dem Zeiss-Block explodierte neben seinem Ohr. Die Pyro-Show vorm Spiel war nicht angemeldet. Unsere Jungs vom Live-Radio müssen nach dem 2:1 von Polizei/Ordnungskräften geschützt werden. Foren-User „ronry“ ist da dran, er bereitet Strafanzeigen vor, informiert Euch hierüber bitte im Spieltagsthred (ab Seite 16) in der RWE-Community selbst. Hoffentlich wird der Zeiss-Anhang, der immer so dargestellt wird, als könne er keinem Schäfchen was zu leide tun, endlich mal ins richtige Licht gerückt.


12.03.2011

Erfurt stürzt den Spitzenreiter

Offenbach kam als ungeschlagener Tabellenführer ins Steigerwaldstadion und verlor. Dresden war fünf, Koblenz sogar sechs Spiele unbesiegt. Sie verließen das SWS als Verlierer. Heute kam Tabellenführer Braunschweig und hatte sage und schreibe 17 Mal nicht mehr verloren, ein 18. ungeschlagenes Spiel wäre Liga-Rekord gewesen. Doch auch für die Gelb-Blauen aus der Löwenstadt gab es in Capital City nix zu holen.

Andreas machte dem FC Rot-Weiß zum Spitzenspiel seine Aufwartung und bekam zunächst einen sehr souveränen Spitzenreiter zu sehen, der vom Anpfiff weg zeigte, dass er zurecht (gemeinsam mit Hansa Rostock) die Liga dominiert. Nach einer RWE-Ecke spielen die Braunschweiger über Kumbela und Bellarabi einen astreinen Konter, den Kruppke zur hochverdienten Führung abschließt. Wir zeigten uns bemüht, hatten aber scheinbar kein Konzept, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Doch dann kamen die fünf Minuten des Marcel Reichwein. Erst spitzelt er die Kugel aus Nahdistanz über die Linie, dann versenkt er eine von Semmer verlängerte Stenzel-Flanke artistisch per Direktabnahme in den Winkel. Das Spiel war noch vor der Pause unverhofft gedreht, ich will nicht sagen, auf den Kopf gestellt.

In Halbzeit Zwo bemühten sich die Gäste eifrig um den Ausgleich. Ihre beste Chance, die Orlishausen mit einem Wahnsinns-Reflex zu nichte machte hatten sie aber, als Weidlich einen Konter bereits zum 3:1 abgeschlossen hatte. So blieb das Bemerkenswerteste in Hälfte Zwo meine gewonnene Wette gegen Andreas, für die ich bei frühlingshaften Temperaturen ein kühles Blondes spendiert bekam.

06.03.2011

RWE-Serie auf dem Bersch ist beendet

Der Ausflug in meine „alte Heimat“ endete leider mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage auf dem Bersch. Damit fand auch unsere über ein Jahrzehnt andauernde Serie (wir waren bis dahin in Offenbach ungeschlagen) ein jähes Ende. Wir hatten das Spiel ganz locker im Griff, mit dem ersten Angriff gehen die Kickers nach einer knappen Stunde in Führung. Das 2:0 kurz vor Schluß ist der endgültige K.O., Drexler’s 1:2 (sein erstes Pflichtspieltor für RWE) leider nur noch Ergebniskosmetik. Fazit: Mit der Stahlrohrtribüne wurde auch der RWE-Mythos auf dem Bieberer Berg abgerissen.

31.01.2011

RWE wieder auferstanden - 3:0 gegen Koblenz

Der FC Rot-Weiß ist wieder da. Eine Woche nach dem 0:3-Untergang an der Ostsee überrannten wir Koblenz mit 3:0. Allerdings präsentierten sich die Gäste - um im maritimen Bilde zu bleiben - als ziemliche Leichtmatrosen.

Pfingsten-Reddig verwandelte nach Foul an Reichwein den fälligen Elfmeter nach rund 20 Minuten zur hochverdienten 1:0-Führung. Zwei Minuten später zeigte sich dann, dass der Schiri keinen Arsch in der Hose hat. Es kam einem vor wie eine Wiederholung. Wieder dringt Reichwein am vorderen, rechten Eck in den Strafraum ein. Er wird noch klarer gefoult als vor 120 Sekunden, doch so knapp hintereinander wollte der erst 23-jährige Referee wohl nicht zweimal auf den Punkt zeigen. Nach einem Schubser von Klasen gegen Caillas blieb die fällige Rote Karte kurz vor der Halbzeit ebenfalls stecken. Wat ein Weichei.

Nach dem Wechsel leistete dann Gäste-Torwart Paucken ganze Arbeit. Nachdem er schon in der ersten Halbzeit einen reichlich unsicheren Eindruck gemacht hatte, veredelte er seine Patzer nun endlich auch zu Toren für uns. Einen Reichwein-Freistoß läßt er nach 49 Minuten durch rutschen, fünf Minuten vor Schluß trabt er vollkommen unmotiviert aus seinem Tor heraus und läßt sich von Hauswald aus 25 Metern ganz locker überlupfen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Rheinländer nur noch zehnt. Kittner war vom Schiri vom Platz gestellt worden, nachdem er die Parade des Jahres gezeigt hatte. Im Tor liegend stoppte er den Ball mit der Brust auf der Linie. Sensationell. Der Schiri traute dem Koblenzer soviel Geschick aber nicht zu, zeigte Rot und gab Elfmeter. Diesmal verschoss Pfingsten-Reddig allerdings, das erste Mal nach fünf Treffern vom Punkt in Folge. War aber egal, denn Koblenz war sowas von schlecht, Ersatzkeeper Sponsel, der den grippeerkrankten Orlishausen kurzfristig vertreten musste, bekam nicht einen ernsthaften Ball auf seinen Kasten.

Ein schöner, kalter Fußball-Nachmittag, den der härteste Kern endlich mal wieder vollständig erlebte.

PS: Wie ihr seht, hab ich die Anzeigetafel vollständig überarbeitet. Ich möchte den Beiträgen noch mehr Zipfelmützen-Bezug geben und will zukünftig einen Ergebnisservice nur noch in Zusammenhang mit einem Bildchen präsentieren - also nur noch dann, wenn wir auch vor Ort waren. Dies soll den Charakter der Page unterstreichen. Wir sind keine Seite für aktuelle Ergebnisse und News - der Schwerpunkt soll, auch im Zusammenhang mit RWE, noch mehr auf die Zipfelmützen gesetzt werden. Dieses Mal habe ich Kollege Chrischi als Motiv ausgewählt. Wegen seiner immensen Arbeitsbelastung war er diese Saison tatsächlich das erste Mal live dabei. Und die enorme Kälte kann man auf dem Bildchen auch erahnen (man beachte einfach, was der hübsche junge Mann in seiner Hand hält)... ;-)

27.01.2011

Nüscht zu holen an der Ostsee

Wie lange hatte der in der Drittklassigkeit darbende RWE-Fan davon geträumt, sein Team mal zu einem Auswärtsspiel ins Ostseestadion zu begleiten. Am vergangenen Samstag war es nun so weit. Die schicke Spielwiese heißt zwar mittlerweile DKB-Arena und wir spielen dort wegen der Rostocker Talfahrt und nicht wegen unseres kometenhaften Aufstiegs im deutschen Fußball, aber egal. Endlich mal nach Rostock.

Kurz nach halb sechs gings in Erfurt los, Kollege Schulz und ich endlich mal wieder auf großer Fahrt. Die Rundrum-Berichterstattung via facebook fiel leider ins Wasser, da die Bilder-Hochladefunktion ebenso streikte wie das Navigationsgerät. Nicht das wir das gebraucht hätten, aber ich habe bei so einer langen Strecke gerne die prognostizierte Ankunftszeit im Blick. Am Rasthof Köckern staunte ich, dass angesichts der fast menschenleeren Autobahnen an diesem Samstag morgen die Toiletten hoffnungslos überfüllt waren und das sich selbst am McDonalds um halb acht in der Früh eine Riesenschlange bildete. Ansonsten ermöglichte die frühe Startzeit eine sehr gemütliche Hinfahrt, die auf der tristen Rückseite des Rostocker Hauptbahnhofes endete, wo man sich allerdings angesichts des Polizeiaufgebots eher in der tunesischen Hauptstadt wähnte als an der deutschen Ostseeküste.

Zum Spiel selbst braucht man eigentlich gar nicht, es war sportlich schlicht zum Vergessen. Nach zwo Minuten das 0:1, nach knapp zwanzig das 0:2. Die Hoffnung, vielleicht nach der Pause noch was zu drehen, erhielt schon nach wenigen Sekunden in Hälfte Zwo einen Dämpfer. 0:3. Danke, das wars. Respekt an unseren gut gefüllten Gästeblock, der bis zum Abpfiff fröhlich und lautstark durchsang.

Eine kritische Anmerkung sei mir aber doch erlaubt: Da die Fangruppen in Rostock verteilt stehen und die allseits bekannten Suptras in der Nähe des Gästeblocks ihr Domizil haben, sahen sich einige unserer Anhänger schon vor dem Spiel genötigt, sich in Richtung der Suptras dusselig posend und wie die Tiere an der Plexiglasscheibe hängend in Szene zu setzen. Jungs, erstens macht ihr Euch absolut lächerlich und zwotens geht's im Endeffekt nur um Fußball. Cool Down!!!

Auf der Rückfahrt brachen wir sämtliche Rekorde: um noch rechtzeitig zu Christophers Geburtstag zu erscheinen, donnerten wir in sage und schreibe 3 Stunden und 40 Minuten von Rostock nach Erfurt. Großer Motorsport war das! Witzigerweise waren wir die ersten im F1.

PS: Highlight des Tages waren die staunenden Blicke der an jeder Straßenkreuzung in Rostock aufmarschierten Polizei, als sich der RWE-Busshuttle mit geöffneter Tür seinen Weg zum Bahnhof suchte. :-)

FOTOS WERDEN ZEITNAH NACHGEREICHT!

28.11.2010

Auch Malur kann glanzvolles 4:0 nicht verhindern

Seit dem 0:0-Remis im Heimspiel gegen Wehen hatte ich geschwiegen... und das hatte Gründe, denn es gab nichts weiter berichtenswertes. Ja, okay, es gab da ein Pokalspiel im fast unter Wasser stehenden Schweinestall an der Saale, dass wir verloren haben. Aber mal ehrlich? Was solls? Der FCC scheitert in Meuselwitz, wir liegen nach der 4:0-Gala gegen Ahlen klar auf Kurs "Platz 4" und dann können sich Ziegner & Co. ihren Pokalsieg mal schön einrahmen. Am besten neben dem Megaposter von der Trauerfeier nach dem Regionalliga-Abstieg.

Zurück zum Samstag... Ich möchte den Einwurf von Wilfried Mohren verlinken, in der dieser das ganze Drama um die unfassbare Unfähigkeit des Herrn Malur von den Erfurter Sportbetrieben in Worte fasst. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, wen's interessiert bitte hier klicken, ansonsten bleibt mir nur zu sagen: MALUR VERPISS DICH AUS UNSERER SCHÖNEN STADT! Wer zu blöde ist, in fünf Monaten nen Anschlußteil zu bestellen, sollte nicht in leitender Funktion tätig sein. Aber das habe ich nach dem Rolling-Stones-Desaster vor ein paar Jahren auch schon gesagt...

Das Spiel war mehr oder weniger ein Selbstläufer gegen erschreckend schwache Gäste. Neben dem sensationell schönen Tor von Danso zum 2:0 sorgte die Aufstellung von Stefan Emmerling für Gesprächsstoff. Obwohl Bertram mit Gelb-Rot-Sperre auf der Tribüne saß, musste Martin Pohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Hillebrand verteidigte innen, Stenzel ungewohnt auf links. Doch das klappte prima. War aber gegen die Münsterländer, die zuvor vier Siege in Serie gefeiert hatten, auch nicht schwierig.

Nach dem Sieg haben wir nur noch drei Punkte Rückstand auf den für den DFB-Pokal wichtigen vierten Platz. Nächste Woche gehts zum Aalen mit Doppel-A, in drei Wochen gastieren dann noch die VfB-Bubis in Capital City. Mal sehen, ob Malur die Rasenheizung dann in Gang gesetzt hat.

Der Gäste-Block

Los gehts...

Vogelkunde mit Christian... Er entdeckte den blauen Haubentaucher im Gäste-Tor. Der hielt jedoch stark, obwohl er nicht mal im RWE-Express in der Kaderliste stand.

Panorama

So sah es um kurz nach zehn im SWS aus... die dicke Schneeschicht wurde von 50 Fans beseitigt. Dankeschön!

14.11.2010

Linienrichter rettet RWE einen Punkt

Das erste Heimspiel mit den neuen Jacken… und, wie sollte es diese Saison auch anders sein, prüfte Petrus die Textilien auch gleich mal auf Herz und Nieren. Leider endete unsere Heimserie (sechs Siege am Stück) mit einem torlosen Remis. Schon gegen Sandhausen hatten wir die drei Punkte ja mit etwas Glück eingefahren. Heute gab es aber keinen Kopfball von Zedi. Auch wenn der Kapitän neben einem Seitfallzieher von Reichwein (1. Hälfte) und einem straffen 20m-Schuß von Stenzel (2. Hälfte) die meisten Chancen hatte. Doch irgendwie hätten beide Mannschaften heute wohl noch Stunden spielen können, ohne das Tor ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und wenn es dann doch mal klingelte, dann griff der Schiedsrichter ein. Der drillerte nämlich ein eindeutig-reguläres Tor der Gäste aus Hessen weg (38. Minute), nachdem sein Assistent die Fahne geschwenkt hatte. Uns kam das im Stadion schon reichlich knapp vor, später bei Sport im Osten sahen wir staunend, dass der Wehener Schütze nicht weniger als einen Meter hinter dem Passgeber stand. Und da das Ganze auch noch direkt an der Strafraumgrenze geschah, der Linienrichter also sogar eine sichtbare Linie zur Hilfe hatte, ist die Entscheidung umso lächerlicher. Beide Teams scheuten, je länger das Spiel dauerte, immer mehr das Risiko. Wehen genügte nach zwei Niederlagen gegen Ahlen und Aalen ein Pünktchen und auch wir rissen uns angesichts der am Dienstag anstehenden Pokalbegegnung an der Saale kein Bein mehr aus. So blieb es am Ende beim 0:0. Ein Remis mit dem wir leben können.


24.10.2010

Zipfelmützen vor Ort -> Auswärtssieg!

Einen ungefährdeten 3:1-Erfolg feierten unsere Götter im Saarland. Nur Blinde erkennen den Zusammenhang zwischen der ersten Zipfelmützen-Auswärtstour 2010/11 und dem Erfolg in Saarbrücken nicht. :-)

4 894 Zuschauer hatten neben Claudia und mir den Weg in den sonnenüberfluteten Saarbrücker Ludwigspark gefunden und sahen einen Blitzstart der Gäste. Schon nach 50 Sekunden zappelte der Ball im Netz, nachdem Reichwein die halbe FCS-Abwehr ausgetanzt hatte. Na das nenn ich mal nen geilen Start ins Spiel!

Nachdem sich die Gastgeber vom frühen Schock etwas erholt hatten, setzten sie die gegenüber dem Dresden-Spiel unveränderte Abwehrkette (Ströhl-Möckel-Bertram-Stenzel) mehr und mehr unter Druck. Richtig gefährlich wurde es zweimal über die Ströhl-Seite, ein Ball strich am Pfosten vorbei, einer donnerte an den Erfurter Querbalken.

Doch bevor die Ostfranzosen zu aufmüpfig wurden, legten wir ganz lässig einen nach. Pfingsten-Reddig erkämpfte fair (wie man später bei Sport im Osten erstaunlicherweise sehen konnte) den Ball im Mittelfeld und ganz fix ging es über Reichwein und Caillas nach vorn. In der Mitte steht Semmer völlig frei. Saarbrücken NULL Erfurt ZWEI. Bitte. Danke. Viel zu viel, Scheiß Verein.

Nach dem zweiten Tor waren die Saarbrücker vollkommen von der Rolle, nix ging mehr bei den Blau-Schwarzen. Auch der Pausenpfiff änderte zunächst nix am Spielablauf. Wir kontrollierten das Ding und streuten ab und an ein Könterchen ein. Und einer dieser meist über Weidlich vorgetragenen Spielzüge führte zum 3:0. Denis-Danso, der später verletzt raus musste, bedient Semmer butterweich und der schiebt ganz überlegt ein. Formidable, wie der Franzose zu sagen pflegt.

Nach dem dritten Törchen übertrieben es unsere Jungs dann aber die letzten 20 Minuten etwas mit der Kräfteschonung. Die Gastgeber hatten von Minute zu Minute mehr Platz und erspielten sich Chance um Chance. Doch bis auf den Ball, den Pisano nun wirklich nicht mehr vorbeiköpfen konnte, verballerten sie alle ihre Möglichkeiten kläglich oder scheiterten an Dirk Orlishausen.

Ein schöner Auswärtsausflug, vielen vielen vielen Dank an Claudia, dass sie den ganzen Spaß mitgemacht hat! Es folgen noch ein paar Bildchen, man beachte das arme Schwein, das ganz alleine die Mittelkreisfahne auslegen muss. Ich rege mich ja immer bei uns auf, wenn die erst zehn Minuten vor dem Anpfiff ausgelegt wird, aber beim kommenden Heimspiel gegen Sandhausen werde ich dazu kein Wort verlieren, nachdem was ich im Ludwigspark gesehen habe.






























18.10.2010

Roger kommt ins Heim

Unserem René scheints im Steigerwaldstadion zu gefallen. Nach dem Derbysieg gegen den FCC war er nun auch gegen Dresden anwesend. Und wieder schüttete es aus Eimern. Aber wieder gab es einen Heimsieg, der gegen die zuvor fünfmal ungeschlagenen Sachsen deutlicher ausfiel, als vor dem Kick erwartet. Die Skepsis ergab sich unter anderem aus der Tatsache, dass unsere im Laufe der Saison keinesfalls sattelfeste Abwehr (noch kein Spiel ohne Gegentor) zu drei Vierteln gesprengt war. Pohl (fünfte Gelbe), Hillebrand (Gelb-Rot) und Malura (Rot) waren nach dem Heidenheim-Spiel gesperrt. Der einzig übriggebliebene Jens Möckel bekam mit Thomas Ströhl (links), Rückkehrer Tom Bertram (IV) und Fabian Stenzel (rechts) gleich drei neue Abwehrkollegen an die Seite gestellt.

Und wie das immer so ist, mit der vermeintlichen Verlegenheitsabwehr standen wir hinten sicherer als mit dem Stammpersonal. Für die gesperrten Jungs dürfte eine Rückkehr in die Startelf schwerer sein, als zunächst gedacht. Da staunte auch unser Ehrengast Andreas, der „seine Dynamos“ sicherlich in besserer Form erwartet hatte. Da Andreas aber ein Freund des gesamten Ostfußballs ist und er ja über besonders innige freundschaftliche Beziehungen zu den Zipfelmützen verfügt, war er nicht ganz so traurig.

Abschließend noch ein Wort zu der im ersten Moment vielleicht merkwürdigen Überschrift. Roger hat sich seine Heimeinweisung redlich verdient, denn der RWE-Nachwuchsspieler loste in der Halbzeit das TFV-Pokal-Viertelfinale aus und zog seinen zukünftigen Arbeitgeber doch tatsächlich in ein Auswärtsspiel an die Ufer der Saale. Mein lieber kleiner Roger, diesen Fauxpas musst Du in ein paar Jahren wieder gut machen, wenn Du die FCC-Kasper in einem Derby (so es denn dann noch eins gibt und die Westsachsen dann nicht schon in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind) mit einem Doppelpack (mindestens!) abschießt.











Keine Choreo und 30 Minuten Schweigen - stiller Protest der Kurve gegen eine pauschale Bestrafung für den Böller im J...-Spiel













Bei diesem Spielstand würde ich, WÄRE ich denn heimlicher Dynamo-Fan, komisch gucken. ;-)





27.09.2010

Feuchter Traum

Trotz Dauerregens und Durchfeuchtung bis auf die Haut erlebten Herr Schulz, René, die Gebrüder H. (teilweise mit Lebensabschnittsgefährtin erschienen) und meine Wenigkeit einen richtig schönen Samstag. Eigentlich musste es ja regnen, denn René war zu seiner RWE-Taufe erstmals zu einem Punktspiel im SWS erschienen und zur Taufe brauchts... Wasser! Und das gab es reichlich. Dank Marco Riemers (die goldene Ehrennadel des Vereins haben schon andere bekommen, die sich um das Wohlergehen des RWE weniger verdient gemacht haben, als der spät eingewechselte FCC-Verteidiger) tödlichem Pass auf Danso Weidlich waren aber die nassen Jacken, T-Shirts und Unterwäsche vergessen und aus dem infernalischen Regenwetter wurde ein feuchter Traum. Einfach herrlich!

Später bei Sport im Osten hab ich mich dann gefragt, was das wohl für Zeug ist, was der Kurbjuweit vor dem Spiel in rauhen Mengen genommen haben muss. Zu blöde, um nen Spieler zu verplichten (ich spiele auf die Öztürk-Geschichte an), aber im Fernsehn über den Schiri herziehen. Anstatt sich über die sieben gelben Karten für seine Stümpertruppe aufzuregen, hätte er lieber dankbar sein sollen, dass es nicht zwei Rote gab (für Smeekes nach seiner Tätlichkeit und dem groben Foul von hinten in der Anfagsphase - Name ist mir entfallen). Aber es passt ja zum Niveau der MDR-Sportredaktion, dass solchen Blinzen auch noch ein Forum geboten wird.

19.09.2010

Pfingsten-Reddigs süße Rache

Der FC Rot-Weiß hat seine hervorragende Bilanz (jetzt 6 Siege, 5 Unentschieden und 2 Niederlagen) in meinem „Privat-Derby“ ausgebaut und den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter gestürzt. Zeitgleich bereitete sich der FC Carl auf das Derby kommenden Samstag vor (O-Ton Lars Sänger) und verlor in Ahlen 0:3. Ein herrlicher Samstag!

Bei strahlendem Sonnenschein erlebten 4 103 Zuschauer im Steigerwaldstadion einen hervorragend agierenden FC Rot-Weiß. Vom Anpfiff weg kauften wir den Gästen mit Zweikampfstärke und Bewegungsfreude den Schneid ab und ließen den OFC zu keiner Phase der ersten Hälfte ins Spiel kommen. Zedi mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze und Semmer, der von einem Offenbacher Black-Out profitierte und den starken Wulnikowski im OFC-Tor freistehend in die Arme köpfte, scheiterten noch am 1:0. Doch als der der starke Schiedsrichter Steinberg nach einem Foul des hüftsteifen OFC-Kapitäns Kopilas an Hauswald (nix mit eingefädelt, wie uns der MDR weiß machen wollte – klarer geht ein Elfer nicht!) auf den Punkt zeigte, passierte es. Nachdem Reichwein (gegen Werder II) und Semmer (in Burghausen) verschossen hatten schnappte sich der Ex-Offenbacher Nils Pfingsten-Reddig die Kugel und ließ Wulnikowski keine Chance. Vor der Pause hatte Hauswald dann sogar selbst noch die Chance zum 2:0, doch eine Caillas-Hereingabe, die Reichwein knapp verpasst hatte, setzte Hausi aus spitzem Winkel ans Aluminium.

Trainer Wolf schien seine Mannschaft in der Pause ordentlich die Gehörgange durchgeblasen zu haben, denn nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hessen wesentlich engagierter. Bereits der erste fix vorgetragene Angriff nach wenigen Sekunden landete am RWE-Pfosten. Und auch der bis dahin bei der starken Innenverteidigung Pohl/Möckel vollkommen abgemeldete OFC-Torjäger Occean zeigte sich nun, als er Orlishausen mit einem satten Schuß prüfte (52.). Den Abpraller jagte Haas aus sechs Metern an die Latte – Schwein gehabt. Das war’s dann aber schon wieder mit der hessischen Herrlichkeit. Als Martin Hauswald im Strafraum erneut von Kopilas gefoult wurde, hatte der Schiri den Mut, erneut Elfmeter zu geben. Und Nils Pfingsten-Reddig ließ sich die Chance erneut nicht entgehen – 2:0. Die Provokation vor dem Gästeblock hätte er sich sparen können, dennoch war es die verdiente Krönung für eine ganz starke Leistung von Nils am heutigen Tage. Vor dem Spiel hatte ich mir noch vorgenommen, auf ihn heute speziell zu achten, da ich ihn bisher in unseren Spielen noch gar nicht so wahr genommen hatte. Doch so sehr konzentrieren musste ich mich dabei nicht, er fiel heute von selbst auf.
























Nach dem Elfer plätscherte das Spiel so dahin, ehe sich Feldhahn die Kugel schnappt und aus 25 Metern aufs Erfurter Gehäuse zielt. Orle hätte die Kugel wohl mit dem Hut gefangen, hätte Möckel seinen Schädel nicht dazwischen gehalten und das Bällchen unhaltbar abgefälscht. Nur noch 1:2. Und der OFC ist ja eine Spitzenmannschaft. Machen die hier doch noch ihren Punkt? Nö, die große Schlußoffensive blieb nämlich aus, auch weil Trainer Emmerling bis zur 85. Minute nicht getauscht hatte und mit seinen Auswechslungen das Spiel immer wieder geschickt unterbrach. Die eingewechselten Lüttmann (zuletzt sechs Tore in drei Spielen bei der Zwoten) und Weidlich (Denis war von einem Infekt geschwächt) waren dann auch am entscheidenden Konter beteiligt, den Olivier Caillas mustergültig zum 3:1 vollendete.

Ein wunderschöner Nachmittag, der mich in der Hoffnung bestärkt, dass die Mannschaft in Braunschweig auch auswärts mal was holen kann. Immerhin geht’s nicht zum Tabellenletzten und auch nicht nach Bayern. Gute Aussichten also für den Dienstagabend. Anpfiff ist halb sieben an der Hamburger Straße!

PS: Respekt & Dank an den Offenbacher Anhang für ihr vorbildliches Verhalten bei der Schweigeminute für Eddy Francke!


29.08.2010

Semmer und Weidlich begeistern bei Offensivfeuerwerk

Das nenn ich mal einen feinen Fußball-Nachmittag. Dank einer an alte Glanzzeiten (Brückner, Bunjaku & Co.) erinnernden Offensivleistung bezwangen unsere Jungs die Gäste aus Potsdam mit 4:2. Insbesondere der nach der Verpflichtung von Olivier Caillas, der ordentlich spielte und andeuten konnte, weshalb wir ihn geholt haben, wieder in den Sturm aufgrückte Tino Semmer und der nach seiner Verletzung endlich einsetzbare Denis-Danso Weidlich im rechten Mittelfeld boten jeweils überragende Leistungen.

Das Spiel begann mit einem Semmer-Kopfball an die Latte. Schnell wurde aber auch deutlich, dass unsere Defensive erneut große Probleme hat. Der in einigen Situationen unsicher wirkende Orlishausen hatte einen Ball nicht festhalten können, doch den Nachschuss jagten die Gäste weit über den Querbalken. In der 30. Minute landete der Ball schon wieder am Gestänge des Babelsberger Tores – Reichwein hatte geköpft. Doch diesmal stand Danso Weidlich parat, der zum 1:0 abstaubte. Leider brachte auch der Führungstreffer keine Ordnung in die Defensivreihen. Nur sechs Minuten später rammelte Möckel einen Gäste-Angreifer relativ unmotiviert im Strafraum um – Bundesliga-Schiri Perl gab folgerichtig Elfmeter, den die 03er ganz sicher verwandelten. Dann warteten alle auf den Pausenpfiff, nur Tino Semmer nicht. Tino tanzte vier Verteidiger aus und schlenzte die Kugel an den Pfosten. Dritter Alu-Treffer. Das gibt’s doch nich. Aber keine Sorge… Semmer verwertete den zurückspringenden Ball aus unmöglichem Winkel zur 2:1-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich erneut unsere Defensivschwächen. Auch die beiden Sechser, Zedi und Pfingsten-Reddig, zeigten sich mehrfach indisponiert. Die Gäste hatten im Mittelfeld teilweise haarsträubend viel Platz, im Strafraum wurden die Bälle nicht klar geklärt, teilweise Kerzen produziert. Vor dem 2:2-Ausgleich in der 57. Minute konnte sich die 03er den Ball wie im Training so lange hin- und herschieben, bis sie die perfekte Schussposition gefunden hatten. Doch wir hatten ja Gott sei Dank noch Weidlich. Einen Zedi-Einwurf legt Möckel per Kopf ab und Danso nagelt die Kugel volley ins Netz. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich war die Welt wieder in Ordnung. Und sie blieb es auch. Denn Babelsberg baute zwar etwas Druck aufs rot-weiße Tor auf, wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr. Und so blieb es dem eingewechselten Martin Hauswald vorbehalten, in der 90. Minute nach einem mustergültig vorgetragenen Konter für die Entscheidung zu sorgen.

08.08.2010

Ich bin zu alt für den Scheiß!


„Ich bin zu alt für den Scheiß!“
Roger Murtaugh in Lethal Weapon 3


Mein lieber Schwan, war ich fertig, als ich gestern um kurz vor vier das Stadion verließ. Ich konnte (und kann) mich beim besten Willen nicht erinnern, wann ich so ein Spiel unserer Mannschaft schon einmal erlebt hatte.

Es kommt nur selten vor, dass der FC RWE einen Gegner so beherrscht, wie er es gestern mit dem Nachwuchs von Werder Bremen tat. Und noch seltener passiert es wohl, dass eine Mannschaft quasi im Minutentakt hundert- und tausendprozentige Chancen vergibt.

Von der ersten Minute belagerten wir das Werder-Tor. Die ersten Chancen waren schon vergeben, als Marcel Reichwein in der 13. Minute einen Freistoß schnell ausführt, der angespielte Fikri El Haj Ali den freistehenden Martin Hauswald sieht und der kleine Wirbelwind überlegt zum 1:0 abschließt.

Von Bremen kam nichts, aber auch wirklich gar nichts. Doch halt, einmal fielen die Jungs in weiß-grün auf, als Dominic Schmidt nach wiederholtem Foulspiel in der 41. Minute vom guten Schiri Schößling vom Platz gestellt wurde.

Nach der Pause potenzierte sich unsere Überlegenheit sowie die Qualität und Quantität der ausgelassenen Chancen. Allein Marcel Reichwein hätte sich berühmt schießen können, doch entweder scheiterte er am starken-Werder-Torwart Wiedwald oder, wenn dieser geschlagen war, an irgendeinem auf der Torlinie auftauchenden Bremer Abwehrbein. Die 3614 Zuschauer waren der Verzweiflung nahe, erst recht als Reichwein nach einer Stunde selbst einen Foulelfmeter nicht nutzen konnte. Und wie es dann immer so ist… Bei ihrer ersten Offensivaktion in der 75. Minute gelingt den Gästen sofort der Ausgleich. Zu diesem verrückten Spiel passt dann auch der Name des Torschützen: JOHN-DIETER THÖLE! Ist wirklich kein Scherz, es gibt Menschen, die heißen so. Und einer von denen stellte das Spiel eine Viertelstunde vor Ende mehr als auf den Kopf. Doch Gott sei Dank rückte Martin Pohl die Verhältnisse in der 83. Minute wieder gerade. Nach ca. zwanzig ausgelassenen Hundertprozentigen bezeichnenderweise ein Abwehrspieler. Auch das passte zu diesem Spiel, bei dem ich mal wieder um Jahre gealtert bin.

Nächstes Wochenende ist Pokalpause, dann reisen wir nach Unterhaching. So schlecht wie die Oberbayern momentan sind (als einziges Team der Liga warten die nach vier Spielen noch auf ein eigenes Tor) haben wir die Riesenmöglichkeit, dort endlich mal zu gewinnen. Aber wie hieß der alte Spruch: „Ist die Not am größten…“


01.08.2010

RWE zu harmlos - Rostock vom Schiri beschenkt

Es wäre wohl ein typisches 0:0 zwischen zwei offensiv überwiegend harmlosen, sich im Mittelfeld aber intensiv bekämpfenden Teams geworden, wenn Schiedsrichter Bandurski in der 83. Minute nicht völlig sinnfrei auf den Elfmeterpunkt gezeigt und den Gästen einen an Lächerlichkeit nicht zu überbietenden Elfmeter gegeben hätte. Die Aktion passierte zwar auf der anderen Seite vor dem Gästeblock, die Intensität der Proteste unserer Jungs ließen aber eine zumindest umstrittene Entscheidung annehmen. Und beim Studim der Fernsehbilder zeigte sich dann das Dilemma: Pohl bekam von Es-Zeiss-Ratte Schied den Ellbogen ins Gesicht gerammt und berührte im unkontrollierten Fallen den Ball mit der Hand. Nach dem der fällige Pfiff ertönt war rechneten alle mit dem fälligen Freistoß für RWE, als der bis dahin ordentlich pfeifende Schiri plötzlich auf den Punkt zeigte. Meine Fresse... Der Elfer ging natürlich rein und das Spiel war gegessen.

Nicht das wir uns falsch verstehen, dass wir nicht die nach dem Fehlstart in Stuttgart eigentlich anvisierten drei Punkte eingefahren haben, lag nicht am Schiri. Zu harmlos präsentierten wir uns nach ordentlicher erster Hälfte im zweiten Durchgang. Nach vorne lief nach dem Wiederanpfiff überhaupt nichts mehr zusammen. Ein paar katastrophale Flanken von Malura sowie zwei, drei harmlose Einzelaktionen - mehr brachten wir offensiv nicht zu Stande. Rostock spielte in Durchgang Zwo etwas gefälliger, ohne dabei aber zu glänzen. Dazu brachten wir uns selbst mit zahlreichen, teilweise haarsträubenden Fehlpässen im Aufbauspiel immer wieder selbst in Verlegenheit. Ein Wort muss ich noch zu Fikri El Haj Ali schreiben, denn was der Junge nach seiner Einwechslung für Hauswald brachte, war eine Frechheit. Wie ein Rentner trabte er lustlos über den Platz, den hätte ich nach zehn Minuten wieder ausgewechselt. Wenn er so weiter macht, kann er noch vor dem Ende der Wechselfrist im August wieder abgegeben werden.

Im allerersten Spiel mit Saisontickets kassierten Christian und ich die erste "Dauerkarten-Heimpleite". Mittwoch gehts in Koblenz weiter, Samstag kommt Bremens Reserve. Langsam müssen wir mit dem Punkten anfangen...