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26.01.2010

Eisbecher der Woche 03/2010 und Zipfelmütze in Gold # 1

STEPHAN BEUTEL

Am vergangenen Freitag gab der FC RWE bekannt, den bis zum Saisonende laufenden Vertrag mit unserem Manager Stephan Beutel nicht zu verlängern. Nach dieser Entscheidung einigten sich der Vorstand und Stephan Beutel auf eine sofortige Freistellung. Ihr habt die Pressemitteilung auf der Homepage sicherlich gelesen.

Ich, und ich denke, ich darf dies im Namen aller Erfurter Zipfelmützen sagen, bedauere diese Entscheidung von Rolf Rombach zutiefst. Im Dezember 2004, als der Verein sportlich und finanziell angeschlagen im Keller der zweiten Bundesliga hing, übernahm Stephan Beutel die Tätigkeit bei unserem Verein. Gemeinsam mit Rolf Rombach, Detlef Goss und vielen anderen Mitstreitern gelang es dem Manager, den Verein, dem das Wasser damals wohl mehr als nur bis zum Hals stand, vor dem finanziellen Ruin zu bewahren und eine Mannschaft zusammenzustellen, die 2005/06 unter schwierigsten Bedingungen die Klasse in der Regionalliga Nord hielt. Das entscheidende Auswärtsspiel in Wattenscheid, wird mir und allen anderen Rot-Weiß-Fans, die von einem infernalischen Gewitterguss bis auf die Haut durchnässt einen grandiosen 5:1-Auswärtssieg feiern durften, wohl immer in Erinnerung bleiben. In den folgenden Spielzeiten gelang es Stephan Beutel, Spieler wie Daniel Brückner, Björn Brunnemann, Albert Bunjaku, Thiago Rockenbach oder Massimo Cannizzaro (um nur einige zu nennen) ungeachtet weiterhin schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen nach Erfurt zu holen. So schafften wir im Sommer 2008 die Qualifikation für die Dritte Liga, in der wir uns problemlos sportlich integrierten.

Stephan Beutel war nach der Wende der erste Manager im Steinhaus, der seine Berufsbezeichnung auch wirklich verdient hatte. Neben seinem professionellen Know-how entwickelte er in den schwierigen Jahren nach dem Zweitliga-Abstieg eine Beziehung zu unserem Verein, die für einen „Zugereisten“ im Profigeschäft alles andere als alltäglich ist. Wie eng er sich dem FC RWE verbunden fühlt, zeigte sich wohl am besten beim TFV-Pokalfinale im Mai vergangenen Jahres, als er nach dem 3:2-Siegtreffer wenige Minuten vor Schluss vollkommen losgelöst freudetrunken über die Tartanbahn vor der Südkurve hüpfte.

Als während des Trainingslagers in Side die ersten Gerüchte über eine mögliche Trennung aufkamen, konnte man das kaum glauben. Zu abwegig schien die Vorstellung, dass sich der Verein, der mit dem Dreigestirn Rombach/Goss/Beutel seit nunmehr gut fünf Jahren für Kontinuität und Professionalität stand, von seinem erfolgreichen Manager trennen möchte. Am vergangenen Freitag wurden die Gerüchte dann aber bittere Realität.

Die finanziellen Gründe, die der Präsident in der Öffentlichkeit als Hauptgrund für die Trennung nannte, dürften nicht die einzigen sein. Das für unseren Ex-Manager finanzielle Aspekte keine Hauptrolle spielten, wird auch durch die Aussagen von ihm im Interview mit der Thüringer Allgemeinen am gestrigen Montag deutlich. Die darin getätigten Aussagen zeigen nochmals, dass der FC RWE mehr als nur irgendein Arbeitgeber für Stephan Beutel war.

Sicherlich war Herr Beutel kein Heiliger, auch er hat Fehler gemacht und diese in besagtem Interview auch angedeutet. Sicherlich wird der Ball beim FC Rot-Weiß auch nach Stephan Beutel rollen. Natürlich werden wir (und ich erlaube mir auch hier im Namen aller Zipfelmützen zu schreiben) den Verein und die Mannschaft bedingungslos weiter unterstützen. Uns abwenden, oder, wie von manchem angedroht, die Mitgliedschaft niederlegen, nein, dass ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Denn so unverständlich die Entscheidung für mich oder uns auch sein mag, Rolf Rombach hat in den letzten Jahren viel Gutes für den FC Rot-Weiß geleistet. Er wird seine Gründe haben, die ihn und die anderen Verantwortlichen zu der nun getroffenen Entscheidung veranlasst haben. Zu kritisieren ist die Art und Weise, mit dem Stephan Beutel abgesägt wurde. Nach fünf Jahren erfolgreicher und guter Zusammenarbeit „kündigt“ man einem leitenden Mitarbeiter nicht telefonisch, wenn man in aller Öffentlichkeit erklärt, dass man die Entscheidung bedauert. Das ist stillos.

Wir wünschen Stephan Beutel für seine berufliche und private Zukunft alles Gute. Auch wenn seine Tätigkeit beim FC Rot-Weiß unangemessen zu Ende ging, möge er die Zeit hoffentlich immer in angenehmer Erinnerung behalten.

Als Dankeschön und Anerkennung für seine geleistete Arbeit verleihen ihm die Erfurter Zipfelmützen den Eisbecher der Woche (KW 03/2010).

Kraft meines Amtes verleihe ich Herrn Beutel darüber hinaus auch die allererste "Zipfelmütze in Gold". Es gab nie einen angemesseneren Zeitpunkt, um diese besondere Ehrenauszeichnung einzuführen.

18.01.2010

Eisbecher der Woche - 02/2010

Der Eisbecher müsste diese Woche wohl eine ganze Menge Tomaten enthalten. Denn diese Dinger hatten Schiri Marco Fritz und sein Assistent

Thomas Münch

wohl auf den Augen, als sie beim Zweitliga-Spiel MSV Duisburg vs. FSV Frankfurt auf Tor entschieden. Wie die Bild meldet, kam der von der Latte zurückspringende Ball etwa 1,3 (!) Meter (!!!) VOR der Linie auf, als der Assistent seinem Schiri plötzlich „Tor“ signalisierte. Gott sei Dank war es das 5:0, also nicht mehr spielentscheidend. Aber wehe dem FSV fehlt am Saisonende ein Tor im Abstiegskampf…

Ein Foto gibt’s bei der Bild-Zeitung: http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/01/17/msv-duisburg-tor-witz/fehlentscheidung-schiri-sieht-ball-im-tor-gegen-fsv-frankfurt.html

10.12.2009

Eisbecher der Woche - 50/2009

Diese Woche erhält der Torhüter von Standard Lüttich,

Sinan Bolat

die wertvollste Auszeichnung der Zipfelmützen-Welt. Und die hat er sich redlich verdient:

Wir schreiben Mittwoch den 9. Dezember 2009. Es ist kurz nach halb elf und sieben von acht Spielen der sky-Champions-League-Konferenz sind beendet. Nur in Lüttich wird noch gekickt. Der belgische Meister Standard spielt gegen sein niederländisches Pendant AZ Alkmaar. Die Holländer führen 1:0 und sind damit für die Europa League qualifiziert. Die fünfte Minute der Nachspielzeit neigt sich dem Ende entgegen, als den unermüdlich anrennenden Belgiern ein Freistoß zugesprochen wird. Wie immer, wenn die Lage hoffnungslos ist und sich die Spielzeit dem Ende zuneigt, begibt sich der Torwart der zurückliegenden Mannschaft in den Strafraum des Kontrahenten, um die gegnerische Abwehr zu irritieren. So auch gestern. Sinan Bolat sprintet auf die andere Seite des Platzes. Das Stadion jubelt, es keimt noch einmal Hoffnung auf. Der wird doch nicht??? Benjamin Nicaise legt sich den Ball zurecht und zirkelt das Bällchen millimetergenau in den Strafraum. Ich sehe die Flugbahn des Balles und den kahlen Kopf des abspringenden Torwarts. Der wird doch nicht??? Nein, ein AZ-Abwehrmann zieht ihm doch fast das Trikot aus. Der Ball senkt sich, der Kopf steigt trotz heftiger Bearbeitung der Textilien noch ein wenig nach oben. Und da passiert es, die Kopf und Ball treffen sich zum genau richtigen Zeitpunkt. Der Ball fliegt Richtung Tor. Was macht der gegnerische Torwart? Gar nichts. Der schaut nur. Und hofft, dass der Ball sich nicht weiter senkt. Doch genau das tut er. Die Kugel senkt sich in die Maschen. 96. Minute. Unfassbar. Während Bolat von seinen Mannschafskameraden gejagt über das gesamte Feld rennt und dabei wohl die ganze Welt umarmen will, steht den Holländern die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Sie waren schon mit mehr als anderthalb Beinen in der Europa League. Doch dann kam Sinan Bolat. Und das Aus. In der sechsten Minute der Nachspielzeit.

Es war übrigens das erste Tor in der Champions-League-Geschichte, dass ein Torwart aus dem Spiel heraus erzielt.

Vielleicht auch ein Vorschlag für ein Video des Tages...

http://www.youtube.com/watch?v=ohbGCJnDUQc&feature=related

03.12.2009

Eisbecher der Woche - 49/2009

Mit der Endrunden-Auslosung wird der unmittelbare Countdown zur Weltmeisterschaft eingeläutet. Das WM-Fieber steigt auch bei den Zipfelmützen. Mit dem Eisbecher möchte ich daher diese Woche an die Zeit vor der Weltmeisterschaft in Deutschland erinnern. Angesichts der bevorstehenden Heim-WM hatte einige die Vorfreude damals besonders heftig gepackt. Der Eisbecher geht daher diese Woche an den damaligen Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen

Oliver Wittke

über dessen nachstehende Anekdote ich bei Wikipedia gestoßen bin:

Wittke, der seinen Posten übrigens wegen eines Verkehrsvergehens zwischenzeitlich verloren hat, fiel im Mai 2006 auf, als er während einer Aktuellen Stunde zur Hartz IV-Gesetzgebung im Düsseldorfer Landtag Panini-Fußball-Bildchen mit dem Abgeordneten Holger Müller tauschte, ordnete und in ein Sammelheft einklebte. Dies und seine anschließende Reaktion, dass es schon den Ministern überlassen bleiben müsse, bei welchen Themen sie „andächtig dabei“ seien, veranlasste die Abgeordnete Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) zu einer kleinen Anfrage im Landtag. Daraufhin antwortete Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, dass die Anfrage wegen „offenkundiger Humorlosigkeit auf Seiten der Abgeordneten Sylvia Löhrmann“ nicht beantwortet werden könne, schon gar nicht in Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft.

23.11.2009

Eisbecher der Woche - 47/2009

Nachdem ich in den vergangenen Wochen keine Eisbecher der Woche verliehen habe, möchte ich beschämt ob dieser Versäumnisse für die 47. Kalenderwoche gleich zwei großartige Fußballer ehren.

Zum einen erhält

Jermain Defoe

den Eisbecher der Woche. Der Stürmer von Tottenham Hotspur stellte in der Premier League-Partie gegen Wigan Athletic einen zehn Jahre alten Rekord von Alan Shearer ein. Defoe traf beim 9:1-Erfolg gegen Wigan sage und schreibe fünf Mal ins Tor der bemitleidenswerten Gäste. Für seine Treffer benötigte der englische Nationalstürmer gerade einmal 36 Minuten (zwischen der 51. und 87. Spielminute).

Die andere Auszeichnung wird

Ivan Banovic

verliehen. Dem Torhüter des kroatischen Erstligisten Medjimurje Cakovec (ja, die heißen wirklich so!) brachte sein Herz für Tiere eine Gelbe Karte ein. Im Spiel in Sibenik bemerkte der Keeper eine in seinen Strafraum gelaufene Katze. Banovic fing das Tier ein, trug es vom Platz und setzte es an einer sicheren Stelle nahe der Anzeigetafel ab. Doch bei seiner Rückkehr auf den Rasen staunte der Schlussmann nicht schlecht, denn der offenbar gar nicht tierfreundliche Schiedsrichter hatte kein Verständnis für Banovics "Ausflug" vom Platz und verwarnte den Torhüter.

13.10.2009

Eisbecher der Woche - 41/2009

Mit dem Eisbecher kehre ich in der 41. Kalenderwoche an die Basis zurück. Dorthin wo der Sport noch so ist, wie es ihn im kommerzverseuchten Spitzensport wohl nie wieder geben wird. Mein Blick geht zur neuen Preisträgerin

Ruth Frith

nach Australien. Die gute Frau stellte bei den World Masters Games in Sydney Weltrekorde mit dem Diskus, im Kugelstoßen und Hammerwerfen auf. Was das Besondere an dieser Geschichte ist? Die Frau ist stolze 100 Jahre alt!

Die ZDF-sportreportage beeindruckte am Sonntag mit ein paar Bildern der Veranstaltung, der Bild-Zeitung berichtete ebenfalls über die irre Story der sportlichsten Oma der Welt.

http://www.bild.de/BILD/sport/mehr-sport/2009/10/12/omalympia/ruth-frith-100-kugel-welrrekord-bei-world-masters-games.html

Die Zipfelmützen gratulieren der Gewinnerin und wünschen ihr noch viele sportliche Jahre!

05.10.2009

Eisbecher der Woche - 39 und 40/2009

Auch zwei Eisbecher der Woche möchte ich heute noch nachreichen.

Für die 39. Woche erhält ihn

Guido Westerwelle.

Ich mag ihn. Ich finde, er sollte Bundeskanzler werden. Aber erstmal Außenminister? Oder doch Superminister für Wirtschaft und Arbeit? Ganz egal, er kann es sich aussuchen. Denn endlich hat es Guido geschafft, seine Partei von der Oppositionsbank in die Regierung zurückzuführen. Und in den 11 Jahren Opposition hat er sich stark geändert, ist reifer geworden. Fuhr er 2002 noch als Spaßpolitiker mit dem Guido-Mobil durch Deutschland warb er jetzt (erfolgreicher) mit seriösen Themen um Wählerstimmen. Das Wahlvolk vertraut ihm. Hoffen wir, dass er dieses Vertrauen egal in welchem Amt rechtfertigen wird.

Und für die gerade abgelaufene 40. Woche möchte ich

Manuel Bölstler

ehren. Als die Saison bereits (schlecht) lief, wurde der 26-jährige aus Ahlen verpflichtet. Und der Neuzugang fügte sich wunderbar in sein neues Team ein und hat sich innerhalb weniger Wochen zum Führungsspieler, Antreiber und verlängertem Arm des Trainers entwickelt. FÜr diese Entwicklung mein Respekt und den Eisbecher der Woche.

21.09.2009

Eisbecher der Woche 38/2009

Der Eisbecher geht diese Woche an

Dominik Brunner

Für seine Zivilcourage, die dieser Geschäftsmann in München am vergangenen Wochenende mit dem Leben bezahlen musste.

16.09.2009

Eisbecher der Woche - 37/2009

Heute möchte ich einen Vorschlag von Chrischi aufnehmen und den britischen Mountain-Biker

Steve Peat

mit dem Eisbecher der Woche auszeichnen.

Peat musste 35 Jahre alt werden, um endlich sein großes Ziel zu erreichen. In der australischen Hauptstadt Canberra gewann er den Titel, von dem er während seiner gesamten Karriere vergeblich geträumt hatte: er wurde Downhill-Weltmeister. Dreimal gewann er den UCI-Downhill-Weltcup, zweimal wurde er Downhill-Europameister, gar sieben Mal gewann er den nationalen Titel auf der Insel. Nur mit der Weltmeisterschaft wollte es nicht klappen. Dreimal gewann er Silber, zuletzt im vergangenen Jahr in Italien, als er die komplette Weltelite hinter sich ließ. Als er sich schon am Ziel wähnte, fuhr plötzlich sein junger Landsmann Gee Atherton noch an ihm vorbei. Doch 2009 wurde sein Jahr. Seine Weltmeisterschaft. Und sein Eisbecher!

06.09.2009

Eisbecher der Woche - 36/2009

Seit dem 21.03., dem Sieg gegen Düsseldorf, hatte er nicht mehr getroffen. Seinen früher so sicheren Stammplatz hatte er an einen 19-jährigen verloren. Seine Aktionen seit Saisonbeginn wirkten unglücklich. Er legte sich Bälle zu weit vor. Er verlor Zweikämpfe, der er früher gewann. Er vergab größte Chancen, die er vor Jahresfrist im Schlaf versenkt hätte. Doch seit Freitag Abend, 20:45 Uhr, ist die Welt des

Massimo Cannizzaro

wieder in Ordnung. Endlich hat er die Kugel wieder versenkt. Eine Flanke von Thiago Rockenbach drückte er über die Linie. Und es war nicht irgendein Tor. Kein 3:0. Kein 5:1. Es war das siegbringende 1:0 in der Nachspielzeit gegen Wuppertal. Das entscheidende Tor. Statt einen gab es drei Punkte für den FC RWE. Nach so einer langen Seuchenzeit war es fast klar, dass sich Cannizzaro auf diese Art und Weise zurückmeldete. Wichtig. Und Spektakulär.

03.09.2009

Eisbecher der Woche 36/2009 - Die Nominierten

Am Tage des Rücktritts von Dieter Althaus möchte ich für den Eisbecher der Woche auch ein wenig in die große Welt der Politik abschweifen. Da wir aber in erster Linie eine Sportseite sind, hat es auch ein Fußball-Torhüter auf die Liste der Nominierten geschafft.

Bodo Ramelow

Nööööööö, nicht für seine 27 %, die er am Sonntag bei den Landtagswahlen holte. Nichts liegt mir ferner, als ihm dafür zu gratulieren. Das Ergebnis der Wahlen lässt ja gleich drei Parteien auf die Besetzung des Ministerpräsidentenstuhls hoffen. Insbesondere zwischen SPD und Linken gibt es einen bizarren Streit um die Frage, welche Partei in einer möglichen Koalition den Regierungschef stellen darf.

“Wie wäre es denn, wenn sich Matschie und Ramelow sozusagen reinteilen in den Posten. Da macht der eine zweieinhalb Jahre und der andere die anderen zweieinhalb Jahre?” wurde Bodo Ramelow einem MDR Interview gefragt.

Ramelow antwortete: “Das ist die israelische Lösung und dann müsste man die Frage aufwerfen, was wäre in Thüringen der Gaza- Streifen – und dann käme man ja auf das Eichsfeld…”

Kurz zusammengefasst: Ramelow vergleicht das Eichsfeld mit dem Gaza-Streifen.

Muammar al-Gaddafi

Libyens Staatschef hält sich gar nicht lange mit kleinen Vergleichen auf. Er will Nägel mit Köpfen machen und die Schweiz abschaffen. Wirklich!

Das sei kein Staat, sondern eine „Mafia“, die den internationalen Terrorismus finanziere. Die Schweiz müsse deshalb aufgelöst und an die Nachbarländer verteilt werden, so der Libyer. Die Romandie solle an Frankreich gehen, das Tessin an Italien, die Deutschschweiz an Deutschland.

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/09/03/libyen-staatschef-muammar-al-gaddafi/will-die-schweiz-abschaffen.html

Markus Pröll

Beim 20:0 im Testspiel beim Kreisoberligisten Hofheim musste Markus Pröll (30), Ersatztorwart der Frankfurter Eintracht, keinen Schuss halten. Trotzdem verletzte er sich schwer. Und das kam so: Nach dem Spiel wollte vor Autogrammjägern in die Kabine flüchten, übersah ein kleines Mädchen, stolperte über sie und krachte mit seiner Schulter auf die Aschenbahn. Ergebnis: Schulter-Eckgelenk-Sprengung. Vier Monate Pause!

Ohne Kommentar!

31.08.2009

Eisbecher der Woche - 35/2009

Zeit wird's, den Eisbecher der vergangenen Woche noch fix nachzuschieben. Unser über alles geliebter FC Rot-Weiß sorgt ja momentan für ein Derby-Highlight nach dem anderen und deshalb soll auch in dieser Woche ein "junger Wilder" vom RWE ausgezeichnet werden. Eine Woche nach Carsten Kammlott wird

Thomas Ströhl

diese Woche die Ehre zu Teil, Namensgeber des Eisbechers der Woche zu sein.

Warum Ströhl? Seit letzter Saison gehört Thomas zum Kader der ersten Mannschaft. Etablieren konnte er sich unter Karsten Baumann jedoch nicht. Acht Einsätze in der 3. Liga stehen zu Buche, keiner von Beginn an. Im Schnitt stand er nach den Einwechslungen eine gute Viertelstunde auf dem Feld. Diese Saison hat er sich unter Rainer Hörgl allerdings einen Stammplatz erarbeitet. Von unserem neuen Trainer wird der früher offensivorientierte Linksfuß zu einem Außenverteidiger umgeschult. Auch wenn dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist, zeigt der Preisträger, dass er mehr als nur eine Notlösung ist. Begeistert hat mich seine Vorlage zum zwischenzeitlichen 4:0 gegen Dresden am Samstag. Wie ein Sprinter überrannte er Dynamos Rechtsverteidiger, schnappte sich den Ball und beförderte ihn präzise in die Mitte, wo Carsten Kammlott goldrichtig stand und die Edelvorlage verwertete. Genauso muss es sich Rainer Hörgl im Sommer vorgestellt haben, als er die Idee mit Ströhl hatte.

24.08.2009

Eisbecher der Woche - 34/2009

Ich hatte es am Donnerstag angekündigt, der RWE-Spieler, der sich um den Derbysieg ganz besonders verdient macht, bekommt den Eisbecher. Und, na klar, der Sieger heißt

Carsten Kammlott

Seine ersten beiden Tore im Profi-Bereich. Seine ersten Tore für Rot-Weiß, das erste davon nach 28 Sekunden. Gegen den Erzfeind. Im Stadion des Erzfeindes. Genial!!!

20.08.2009

Eisbecher der Woche - 34 / 2009

Donnerstag-Abend ist ja eigentlich immer Zeit für die Nominierungen. Doch diese Woche läuft das Spiel mal anders, denn ich lobe den Titel aus: Der Spieler, der uns am Sonntag in der häßlichen Stadt zum Sieg schießt, erhält das Ding.

Sollte es wider Erwarten ;-) keinen Erfurter Torschützen geben und sich auch sonst niemand aus der Mannschaft den Eisbecher verdienen, hat die diese Woche laufende Leichtathletik-WM ja einige Kandidaten geliefert, die man bedenkenlos auszeichnen könnte. Doppel-Weltmeister und -rekordler Usain Bolt, die deutschen Goldwerfer Steffi Nerius und Robert Harting und und und...

16.08.2009

Eisbecher der Woche - 33 / 2009

So, liebe Sportfreunde, der Eisbecher der Woche geht in der 33. Kalenderwoche an

Jennifer Oeser

Es war irgendwie ein magischer Abend, dieser Sonntag bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. Nadine Kleinert liefert sich einen unerwartet spannenden Kampf mit der neuseeländischen Top-Favoritin Valerie Vili und Usain Bolt fliegt über 100 m in 9,58 s zu einem neuen, fantastischen Weltrekord. Jeder der dabei war, egal ob vor den TV-Geräten oder im (leider) nicht komplett gefüllten Olympiastadion, darf sich sicher sein, eine Sternstunde des Sports erlebt zu haben. Auch unsere Preisträgerin hat dazu beigetragen. Und wie! Im Siebenkampf lag Jennifer Oeser vor dem abschließenden 800-m-Lauf auf dem Bronzerang. Silber war möglich, da die umgerechnet drei Sekunden vor ihr liegende Polin keine gute Läuferin ist. Doch auch von hinten drohte Gefahr. Drei Ukrainerinnen, unter anderem die amtierende Olympiasiegerin, lagen nur wenige Sekunden hinter Oeser. Silber angreifen oder Bronze verteidigen? Die Buxtehuderin entschied sich für Angriff. Sie war auf Silber-Kurs, als sie strauchelte, stürzte und das ganze Feld an sich vorbei ziehen lassen musste. Doch wer jetzt dachte, die Medaille ist futsch, der irrte sich gewaltig. Oeser stand auf, lief die kleine Lücke zu, überholte die Polin erneut, ließ die Ukrainerin nicht weit genug weg und gewann am Ende Silber. Trotz Sturz. Dafür Respekt. Der Eisbecher trägt nun eine Woche lang den Namen „Jennifer Oeser“.

14.08.2009

Eisbecher der Woche - 33. Kalenderwoche 2009

So, die Woche ist schon fast wieder rum, es wird Zeit für die neuen Nomierungen...

1) Louis van Gaal

Das der holländische Trainer ein harter Hund ist, zeigt schon sein Spitzname "Eiserne Tulpe". Dass er aber nicht nur auf dem Trainingsplatz sondern auch zu Hause ein hartes Regiment führt, beweist ein Interview in der Süddeutschen. Dort erklärte der Bayern-Trainer, dass er sich zu Hause von seinen Töchtern siezen läßt: "Das war damals in Holland so üblich. Und ich will das auch heute von meinen eigenen Töchtern."

2) Eleonore Z.

Die gute Frau ist sagenhafte 103 Jahre alt, bettlägerig und bewohnt seit mehr als 50 Jahren, mittlerweile mit ihrem sie pflegenden Sohn, eine schicke 5-Zimmer-Wohnung in der Stuttgarter Innenstadt. Dort zog sie ihre Kinder groß, dort lebte sie mit ihrem vor 40 (!) Jahren verstorbenen Mann. Nun wollte ihr Vermieter sie mittels Eigenbedarfskündigung aus der Wohnung klagen: "Die von ihnen bewohnte Wohnung benötige ich für mich und meine Lebenspartnerin (...) Unsere jetzige Wohnung hat lediglich 94 qm." schreib der Vermieter und drohte mit Räumungsklage. Nachdem der Sohn den Mieterbund einschaltete, nahm der Vermieter wenigstens die Räumungsklage zurück, die Kündigung erhielt er aber aufrecht. Wir unterstützen Oma Eleonore, deren Sohn ihr von dem Drama noch nix erzählt hat, mit dieser Nominierung.

3) Juwelenräuber von London

Tja, eigentlich sollte man ja Verbrecher nicht in den Himmel heben. Aber dieser Coup dürfte in die Geschichte eingehen. Und da keine Menschen zu Schaden gekommen sind, sehe ich das mal nicht so eng. Auch andere Räuber, wie der legendäre Posträuber Ronald Biggs, haben ja dank ihrer Genialität Kult-Status. Also, die beiden Juwelenräuber, die beim Londoner Juwelier Graf ohne Sturmhaube oder Mütze Schmuck im Wert von fast 50 Millionen Euro erbeuteten, nutzten eine simple, aber geniale Tarnung: Sie ließen sich von einem Maskenbildner falsche Gesichter modellieren. Der Profi-Visagist hatte die Formen ihrer Gesichter vor dem Überfall mit flüssigem Silikon verfremdet, berichtet die englische Zeitung „The Sun“. Er gab den Gangstern eine neue Hautfarbe, färbte ihre Haare.

Dreist: Die Verbrecher sagten dem ahnungslosen Maskenbildner, er solle sie älter aussehen lassen. Der Künstler glaubte, er schminke die Männer für ein Musikvideo! Der Visagist benutzte spezielles Latex, um die Gesichtsproportionen umzumodellieren. Auf einem Fahndungsvideo der Polizei erkannte der Visagist nun seine Kunden und wurde umgehend unter Polizeischutz gestellt. Schließlich ist er der einzige, der das wahre Aussehen der beiden Super-Gangster kennt.

10.08.2009

Eisbecher der Woche - 32. Kalenderwoche 2009

Tja, Freunde, die Aktualität hat mal wieder die Nominierungen überholt. Auch diese Woche bekommt keiner der Nominierten den Eisbecher (Boris B.'s Nominierung sorgte ja bereits für einen Aufschrei des Entsetzens... ;-)), sondern der Gewinner ist der

Fan des FC Rot-Weiß Erfurt

Nach diesem Auftritt haben es sich alle RWE-Fans verdient. Insbesondere natürlich die, die das Drama in Ingolstadt vor Ort erleben mussten. Aber auch alle die, die fassungslos den Live-Ticker lasen, das Live-Radio hörten oder, wie ich, am Strand in der Sonne liegend, via Handy informiert wurden. Leute, jetzt heißt es stark sein und immer dran denken: Liebe kennt keine Liga und keinen Fehlstart. Aber als kleine Aufmunterung in diesen schweren Zeiten der Eisbecher der Woche!

06.08.2009

Eisbecher der Woche - 32. Kalenderwoche 2009

Die Woche neigt sich dem Ende entgegen, da wird es Zeit für ein paar Nominierungen. Das ist ja ähnlich wie bei den Oscars, schon eine Nominierung ist eine ganze Menge wert. Wer hat mich denn diese Woche irgendwie beeindruckt? ...

1) Bill Clinton

Wo warst Du im Urlaub? Malle? Türkei? Rügen? Balkonien? Laaaaaaangweilig... Bill Clinton war in Nordkorea. Rein privat, wie das Weiße Haus sicht fortlaufend bemühte, zu betonen. Und wo er schon mal da war, machte er einen Deal mit dem großen Führer (Der heißt wirklich so!!! Der offizielle Präsident ist nämlich immer noch der seit 15 Jahre tote Kim Il Sung) Kim Yong Il. Damit sich Bill mal mit ihm knipsen läßt (zwecks propagandistischer Ausschlachtung in der koreanischen "Nachrichtensendung"), ließ Kim zwei gefangene US-Journalistinnen frei. Die hätten sonst zwölf Jahre Reis mit Steinen ("Beweis": http://www.bild.de/BILD/politik/2009/08/06/nordkorea-bill-clinton-befreite-journalisten/euna-lee-und-laura-ling-mussten-reis-mit-steinen-essen.html) essen müssen. Ganz schön clever, der Herr Ex-Präsident und Praktikantinnen-Vernascher. Achso... es soll niemand behaupten, man kommt da nicht rein, wenn man will! Guckst Du hier: http://www.nordkorea-info.de/

2) Boris Becker

Was wir schon immer geahnt haben, hat seine Frau nun bestätigt: Boris Becker ist ein toller Hecht. Ein (Achtung, Wortspiel, liebe Tennis-Fans!) Becker-Hecht sozusagen. Was soll ich mich hier tot schreiben, dieser Link führt Euch zur Laudatio: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/08/06/lilly-becker/ueber-liebe-und-sex-mit-boris.html

3) Thomas Tuchel

Wer? Thomas? Tuchel? Jup. Genau der. Der ist nämlich seit Anfang der Woche Cheftrainer einer Bundesliga-Mannschaft... Mainz 05 sah sich genötigt, seinen Trainer Jörn Andersen VOR dem ersten Bundesliga-Spieltag rauszuschmeißen. Das Training war zu hart, das Verhältnis zu den Spielern zerstört. Die Bild wusste sogar, dass

Andersen veranlasste, dass aus allen Spielerschränken persönliche Fotos entfernt wurden. Die Spieler waren deswegen stinksauer.

oder

Zu einem Gala-Dinner beim Bürgermeister von Flachau (Österreich) kam Andersen über 30 Minuten zu spät. Der Norweger spielte lieber Golf.

Die Pokalpleite in Lübeck war dann wohl endgültig zu viel. Andersen weg und Tuchel her. Der war bisher Coach der Mainzer A-Jugend (wurde mit ihr Deutscher Meister 2009!) und wahrscheinlich nicht mal Insidern bekannt. Ziemlich rasanter Aufstieg...

Die Entscheidung gibt es diesmal erst am Montag, da ich für die Rubrik "Zipfelmützen unterwegs" on Tour bin. Den dazugehörigen knallharten Tatsachenbericht und messerscharfe Farbfotos gibts dann natürlich auch im Laufe der kommenden Woche!

02.08.2009

Eisbecher der Woche - 31. Kalenderwoche 2009

Am Donnerstag hatte ich drei Kandidaten nominiert, aber, welche Überraschung, der Sieger war darunter nicht zu finden. Denn noch größer als die Leistungen von Schumi, Gold-Paule und dem Kaiser war die von

Ulla Schmidts Chauffeur

Wohl selten hat ein Auto-Diebstahl so hohe Wellen geschlagen...

Ganz ehrlich: Ich mag Ulla Schmidt nicht. Sie ist das Gesicht dieser unglaublich vermurksten Gesundheitsreform. Seit 1998 darf Ulla nun schon am deutschen Gesundheitssystem rumwursteln und egal in welcher Koalition: es ist nur Müll bei rum gekommen. Man zahlt mehr bei weniger Leistung.

Deshalb find ich's prima, dass die Ulla, die sich dann auch noch feixend und bestens gelaunt im Spanienurlaub ablichten ließ, von der Öffentlichkeit mal schön eins auf die Jacke bekommt. Wer mit Steuergeldern Urlaub macht, für einen Vortrag bei deutschen Rentnern in Spanien auch noch seine Staatssekrtärin einfliegen läßt, die dann auf Kosten von uns drei Tage Urlaub im Süden machen kann, der hat es nicht anders verdient. Und wer war Schuld? Der deshalb diese Woche gekrönte Chauffeur, der so nett war und sich beklauen ließ. Und die Ulla und ihre Partei damit ganz schön in die Defensive trieb...

Die nächsten Nominierungen gibts wieder am Donnerstag!

30.07.2009

Eisbecher der Woche

31. Kalenderwoche 2009

Die Kandidaten

1) Michael Schumacher

Also ganz ehrlich, wirklich leiden konnt ich den Schumi ja noch nie. Aber dass er sich nun, nach dem Unfall von Felipe Massa, mit 40 nochmal hinters Steuer setzt, verdient Respekt. Er könnte sein Leben genießen, seine hunderte von Millionen Euro ausgeben, seine Zeit mit Frau und Kindern verbringen, als "Berater" ohne Druck zu den Rennen fahren und sich vor Ort in Dubai, Valencia und sonst wo die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Stattdessen treibt ihn die Sucht nach Geschwindigkeit in den Ferrari. Und genauso wie nach dem Massa-Unfall spekuliert wurde, ob Schumi sich als Ersatzfahrer zur Verfügung stellt, wird nun diskutiert, ob er nächstes Jahr nochmal eine ganze Saison in Angriff nimmt. Eines muss man zugeben: Schumi hat die Formel 1 wachgeküsst. Die Tribünen werden voll sein, die Einschaltquoten explodieren. Und Ober-Fan Heiko Waßer hat jetzt schon wieder eine feuchte Hose. Respekt! Die Bild-Zeitung hat heute errechnet, dass Schumi sogar noch Weltmeister werden kann: http://www.welt.de/sport/formel1/article4223454/Schumacher-kann-sogar-noch-Weltmeister-werden.html

2) Paul Biedermann

Unser neuer Super-Schwimmer. Der Hallenser gewann bei der WM in Rom zweimal Gold: über 200 und 400 m Freistil. Über die kürzere Distanz schlug er sogar Michael Phelps, der in Peking noch gefühlte 32 Goldmedaillen gewonnen hatte und ähnlich unschlagbar schien wie einst der BFC Dynamo in der DDR. Leider kommen natürlich sofort die Fragen nach der Ursache für den Leistungssprung. Sind es nur die Wunderanzüge? Ist es diese scheinbar magische Verbindung zwischen Biedermann und seinem Trainer Frank Embacher? Bemerkenswert, dass insbesondere die Amis die Natürlichkeit der Leistung von Biedermann anzweifeln. Als Phelps in Peking die Konkurrenz mit Fabelzeiten in Grund und Boden schwamm, fragte im Fast-Food-Land niemand nach Doping oder dem damaligen Wunderanzug ihres Olympiahelden.

3) Franz Beckenbauer

Immer wenn man sich fragt, wo der Kaiser wohl grad wieder golfspielend seinen Lebensabend genießt und sich auf die Zeit vorbereitet, in der Uli Hoeneß ihn als Präsident des großen FC Bayern abgelöst hat, meldet sich der Schrecken aller Weihnachtsfeiern wortgewaltig zurück. Ziel des kaiserslichen Donnerwetters war diesmal Franck Ribery, der verhinderte Superstar von Real Madrid. Seit seinem gescheiterten Wechsel wirkt Ribery in der Öffentlichkeit auffallend lustlos: beim Training, dass er regelmäßig abbricht oder bei Fototerminen, die er gelangweilt über sich ergehen lässt. Dem scharfen Blick des Kaisers entgehen diese Mätzchen natürlich nicht und so sprach er dass aus, was viele sich nur dachten, aber nie laut gesagt hätten: „Wozu schließe ich denn einen Vier-Jahres-Vertrag, wenn ich nur drei Jahre bleiben will? Der ist nur zu Bayern gekommen, um sich einen Namen zu machen. Das ist ein Franzose, dem ist München wurscht!“ Jawoll, so ist das! Den Bayern-Bossen hat es gar nicht gefallen, mir schon, deshalb die Nominierung.

Der Sieger wird am Sonntag bekannt gegeben!